Ampferblattkäfer

Lat. Name: 
Gastrophysa viridula

Wie der Name schon sagt gehören die Ampferblattkäfer zu den Blattkäfern. Die Ampferblattkäfer erwachen vom Wetter abhängig ab ende März aus der Überwinterung. Obwohl sie so klein sind (bis zu 7mm) fallen die Ampferblattkäfer durch ihre grün- rot metallische Färbung  besonders auf. Außerdem treten sie zu dieser Zeit mitunter in Massen auf. Man findet Ampferblattkäfer mitunter sehr häufig auf Ampferpflanzen, insbesondere dem Sumpfblättrigen Wiesenampfer.

AmpferblattkäferAmpferblattkäfer

Besonders auffällig sind die Weibchen der Ampferblattkäfer wenn ihre schwarzen Hinterleiber mit Eiern gefüllt und dadurch aufgebläht wie kleine Ballons sind. Ein Zeichen dafür, dass die Eiablage kurz bevor steht. Dafür krabbeln die Weibchen der Ampferblattkäfer unter ein Blatt und legen dort nacheinander Ei für Ei ab. 20- 45 Eier bilden ein Gelege.

Dieser Körper des weiblichen Ampferblattkäfers ist mit Eiern gefülltWeibchen bei der Eiablage.Das ist ein Eigelege eines Ampferblattkäfers.

Nach 1-2 Wochen schlüpfen die fast schwarzen Larven und fressen anschließend ca. einen Monat an den Blättern des Ampfers. Dann graben sie sich zur Verpuppung in den Erdboden ein. Ein paar Tage später schlüpft der Ampferblattkäfer. Jährlich gibt es 2-3 Generationen. Allerdings bekommt man die Ampferblattkäfer und deren Larven ab Juli deutlich seltener zu Gesicht. Auch im September kann man manchmal noch aufgebauchte Weibchen entdecken. Im Oktober vergraben sich die Ampferblattkäfer in der Erde nahe der Futterpflanzen um dort zu überwintern.

Die Paarung der Ampferblattkäfer kann ein wahres Schauspiel werden. Ich konnte beobachten wie 3 Männchen um die Besteigung eines Weibchens kämpften und dabei mit vollem Körpereinsatz agierten. Sie stemmten sich gegenseitig in die Höhe und hielten mit ihren Mundwerkzeugen den anderen fest ung zogen ihn so vom Weibchen herunter.

Kampf um ein Weibchen.Und der Kampf geht weiter...

 

Weitere Bilder zum Ampferblattkäfer.

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