Dieses Tier zählt zu den Laubheu- und Langfühlerschrecken. Das ausgewachsene Tier (mindestens bis zu 42 mm lang) frisst vorwiegend Insekten und Larven, aber auch pflanzliches und kann gut fliegen. Im gezielten Sprungflug wird die Beute erlegt und mit den kräftigen Mundwerkzeugen (beißend-kauend) zerkleinert. Dadurch das das Männchen seine Vorderflügel auf bestimmte Weise aneinander reibt entsteht ihr kräftiger Gesang, der etwa ab ende Juli ab dem späten Nachmittag wenn es warm und trocken ist hörbar ist. Es will auf diese Weise ein Weibchen zur Paarung anlocken. An den Knien sitzen die Hörorgane der Heupferde. Die Männchen haben ein Revier, dass sie gegen andere Männchen verteidigen.
Die Larven schlüpfen im Frühling aus den Eiern, die das Weibchen im vorletzten (oder noch früher) in Erdspalten mit dem Legebohrer gelegt hat. Sie fressen vorwiegend Blattläuse und Pflanzenteile und haben noch keine Flügel, können aber schonlaufen und springen. Sie häuten sich bis zu 7 mal und haben im Juli/August ihr Erwachsendasein erreicht. Man kann diese dann mindestens bis in den Oktober hinein beobachten. In den Larvenstadien entwickeln sich nach und nach Größe, Flügel und die weiblichen Legebohrer.
Grüne Heupferde werden unter anderem von Vögeln gefressen und gerade die Larven von verschiedenen Spinnenarten und Ameisen.
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