Mehrere ca. 1cm große Ameisen-Sackkäfer saßen am 1.Juli 2011 an Weiden, von denen sich die ausgewachsenen Tiere mitunter ernähren. Der Name dieser Käfer bezieht sich auf die Weise der mind. 2 jährigen Entwicklung der Tiere. So verklebt das Käferweibchen jedes einzelne Ei mit Kot und Erde und lässt es auf den Boden fallen oder legt es in Nähe von Ameisennestern ab, wo sie anschließend von Ameisen als Bausubstanz eingesammelt und in deren Bau gebracht werden. Dort schlüpfen und entwickeln sich die Larven, die sich von der Nahrung der Ameisen als auch den Ameiseneiern und Larven ernähren. Die Larven umkleben ihre Hülle immerwieder mit ihren eigenen Ausscheidungen und leben somit quasi in einem sackartigen Gebilde, damit sie von den Ameisen nicht aufgefressen werden. Im Ameisenbau verpuppen sich die Larven des Ameisen-Sackkäfers in Ausgangsnähe und wenn der Käfer im Frühjahr schlüpft krabbelt er aus dem Ameisennest heraus.
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