Die zwei linken Bilder zeigen den Mondvogel auf einer Salweide. Auch Eiche und zahlreiche andere Laubgehölze dienen ihr als Futterpflanze. Neben den Grasglucken begegne ich diesen Raupen in der Region Braunschweig am häufigsten. Oft entdecke ich sie auf Bäumen in kopfhöhe oder beim Überqueren von Straßen. Um sich zu Verpuppen gräbt sich die Raupe des Mondvogels in den Boden, spinnt sich dort ein und überwintert. Als Schmetterling gehören sie zu den Nachtfaltern und nehmen keine Nahrung mehr auf. Zu finden sind die Raupen von Juli bis September.
Am 20 Juli habe ich den Rest des Eigeleges eines Mondvogels auf der Unterseite eines Korbweidenblattes entdeckt. Kurz darauf erblickte ich die kleinen Räupchen etwa 10cm höher auch auf der Unterseite eines Blattes. Allerdings hätte ich da noch nicht gedacht das aus ihnen Mondvögel werden. Bild 6-8 sind Aufnahmen der gleichen Raupen an gleicher Pflanze vom 10 August, also 21 Tage später. Mittlerweile haben sie sich auf mehrere Äste verteilt und sogar nebenstehende Bäume besiedelt.
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