Mitte Juli 2008 entdeckte ich diese Raupen am Jakobskreuzkraut, eine der wichtigsten Futterpflanzen der Raupe. Da das Jakobskreuzkraut giftig ist nehmen die Raupen das Gift beim Fressen auf und werden dadurch für andere Tiere giftig. Speziell auf Rinder- und Pferdeweiden wird es entfernt, weil es die Leber schädigt und in gewisser Dosis zum Tod führt. Die Raupe frisst auch die Blüten, die teilweise doppelt so viel Gift enthalten wie der Rest der Pfanze. Der Raupe macht das Gift nichts aus, da sie es neutralisieren kann. Durch ihre auffällige Warnfarben signalisiert sie schon ihre Ungenießbarkeit.
Bis Ende Juli haben sich die Raupen in der Regel verpuppt und verbringen so den Winter.
Als schwarz-roter Nachtfalter ist er von Mai-Juni unterwegs und gehört zur Familie der Bärenspinner.
Die letzten 3 Jahre fand ich die Raupen jährlich nur an 2 bestimmten Stellen. Die eine Stelle wurde leider im Gelände umgestaltet, so dass dort kein Jakobskraut mehr wächst. Am 29.Juni 2011 traf ich freudiger Weise an der übrig gebliebenen Stelle wieder die Raupen.
Sponsored Links: