Schnecken sind in der Regel in der Nacht aktiv. Doch bei feuchtem Wetter sind sie auch am Tage unterwegs. Dann sind die Wege manchmal so voll, dass sie kaum passierbar sind. Schnecken sind männlich und weiblich zugleich, darum heißen sie Zwitter. Um Eier zu legen müssen sich zwei Schnecken zusammenfinden und sich paaren. Anschließend werden die Eier in kleine Erdgruben gelegt. Je nach Art schlüpfen die Schnecken nach nur wenigen Wochen.
Gefressen werden Schnecken unter anderem von Erdkröten, Igeln, Blindschleichen, Maulwüren und Vögeln. Wobei es Vögel gibt die auch die Schneckenhäuser vertilgen, weil diese aus Kalk bestehen und somit Knochen stärken und die Festigkeit von Eischalen unterstützen. Es gibt aber auch Spinnen- und Käferarten, sowie Larven die sich von vorwiegend kleineren Gehäuseschnecken ernähren. Außerdem legen manche Bienenarten ihre Nester in leere Schneckenhäuser und oftmals habe ich Spinnen in solchen entdeckt, die diese als Schlupfwinkel benutzen.
Die meisten Schnecken ernähren sich in erster Linie von frischen oder verrottenden Pflanzen, Pilzen, Flechten und Obst. Mitunter kann man auch Schnecken (eher Nacktschneckenarten) dabei beobachten wie sie an toten Tieren, auch ihresgleichen, oder Kot fressen.
Außerdem brauchen Schnecken Kalk, den sie durch kalkhaltigen Boden, Steine oder beispielsweise Pflanzen aufnehmen . Es dient der Stabilisierung von ihren Gehäusen und den Schneckeneiern. Desweiteren brauchen zumindest die Gehäusschnecken Kalk für das Verschließen ihres Hauses in der Winterzeit. Dafür graben sie sich zuvor in den Erdboden ein.
Sponsored Links: